Urlaub in Garda

Der kleine, zauberhafte Ort Garda war im 12. Jahrhundert der Namensgeber des Sees. Er liegt in einer Bucht am Ostufer, umgeben von Hügeln, die sich weit bis in das Hinterland ziehen. Überall gedeihen subtropische Pflanzen wie Zypressen, Myrten, Schirmpinien, Ölbäume, Zedern und Oleander in üppigster Form. Sie und die zahlreichen Weinberge rings um den Ort, die Olivenhaine und gigantischen Agaven geben Garda ein mediterranes Antlitz.

Garda wurde bereits zu römischen Zeiten besiedelt und ist bis heute einer der beliebtesten Ferienorte am Gardasee. Er bietet die besten Bademöglichkeiten des Ostufers, mit Stränden, die sich in südlicher Richtung bis Bardolino und nach Norden bis zur Landzunge Punta San Vigilio erstrecken.

Die mittelalterlichen Altstadt mit ihren verwinkelten, schmalen Gassen lädt zum Bummel durch Boutiquen und kleine Kunsthandwerkerläden ein. Eine Erfrischung gönnt man sich am besten am Haupttreffpunkt des Ortes, der langgestreckten Seepromenade mit dem Hafen. Hier, direkt an der Uferlinie, befinden sich zwei der schönsten Gebäude der Stadt, der Palazzo Losa mit wunderschönen Arkadengängen und der Palazzo di Capitani, der im gotischen und venezianischen Stil erbaut wurde.

Am Seeufer entlang der Piazza de Catullo findet man ebenfalls ein schönes, geschütztes Plätzchen zur Erholung.

Ebenfalls sehenswert sind die Villen Fregoso und Albertini im nördlichen Teil Gardas. Sie sind von großen, parkähnlichen Gärten umgeben.

Die barocke Pfarrkirche Santa Maria Maggiore ist das Wahrzeichen Gardas. Am Monte Luppia, dem mit 416 m höchsten Berg der Umgebung wurden prähistorische Felszeichnungen entdeckt. Sie sind der Öffentlichkeit zugänglich.

Südlich des Ortes liegen die 250 m hohen Tafelberge, die „Zwillingsberge“, auf denen sich die Burgruine „Rocca di Garda“ und das 300 Jahre alte Kamaldulenser Kloster „Eremio di Monte San Giorgio“ befinden.

Für einen Ausflug in die Umgebung empfiehlt sich unbedingt die Punta San Vigilio zwischen Garda und Torri del Benaco. Die Punta San Vigilio ist eine kleine Halbinsel, die weit in den See hinaus ragt.

Im 16. Jahrhundert ließ Agostino di Brenzone von dem berühmten Baumeister Michele Sanmicheli die Villa Brenzone auf der Landzunge errichten. Heute ist sie in Privatbesitz der Adelsfamilie Guarienti di Brenzone. Die Villa ist von einem großen Renaissance-Garten umgeben, der beste Blicke auf den Gardasee bietet.

In der Villa Brenzone und der Luxusherberge Locanda San Vigilio sollen schon Persönlichkeiten wie Marie-Louise von Österreich, Zar Alexander III., Otto Hahn, Winston Churchill, Laurence Olivier, Vivien Leigh, König Juan Carlos von Spanien und Prinz Charles zu Gast gewesen sein.

Richtung Hafen mit Café kommt man an der Kirche San Vigilio aus dem 13. Jh. vorbei, die der Punta ihren Namen gab. Im Norden der Halbinsel liegt die Sirenenbucht, der wohl schönste Strand des Sees. Auch wenn die private Badeanlage kostenpflichtig ist, lohnt es sich, hier ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Vom Ort aus führt eine Panoramastraße durch das Tal der Mühlen in das Örtchen Costermano, das von Weinbergen und Olivenhainen umgeben ist. Hier, im ruhigen Hinterland, verbringen viele Touristen einen geruhsamen Urlaub in schön gelegenen Ferienwohnungen.

Bei Golfurlaubern und Reisenden, die in Hotels der gehobenen Klasse absteigen, ist Marciaga gut bekannt. Der 18 Loch Golfplatz mit Blick über den Gardasee gehört zu den schönsten der Region. Wassersportler, Gourmets und Nachtschwärmer finden in Garda viele Angebote und Abwechslung.

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